
heute gibt es keine frage sondern eine hübsche geschichte aus dem oberpfälzer märchenwald. da wo sich wald und wiese "gute nacht" sagen. es war einmal ein kleines blondes mädchen mit ein bisschen zu viel rouge auf den wangen, das auszog um den nahegelegenen druckerein eine anfrage zu unterbreiten. sobald das mädchen wusste was es wollte, machte es sich unbeirrt und guter dinge, in ihren motorisierten pferdestärken, auf, um den männern der druckindustrie vor ort ihre belange aufzuzeigen. jedoch sahen sich die herrschaften gezwungen das mädchen, von dem sie dachten es wäre eine prinzessin, von ihrem hohen ross herunterzuholen indem sie ihr erzählten wie der hase im richtigen leben wirklich laufe und dass das mädchen allen anschein nach in beruflicher hinsicht wohl völligst plemplem wäre und es irgendwo zischen wolke sieben und utopia schwebe.
als dann das mädchen auch noch zugab es habe in ihren gemächern ein silbrig glänzendes, einer käsereibe ähnliches, elektronisches bildbearbeitungs- und satzwerkzeug stehen, wurde den männern ganz bang und sie riefen: „nein! so geht das alles gar nicht. unmöglich! alle äpfel dieser erde sind vergiftet.“
das mädchen wurde sichtlich kleiner und kleiner und traute sich fast nicht nach papier zu fragen, aber es fasste sich ein herz und fragte. schließlich war sie im reich der druckmaschinen und was wären druckmaschinen ohne papier? abermals riefen die männer: „nein! so geht das alles gar nicht. unmöglich! ich habe gerade kein papier da.“
enttäuscht machte sich das mädchen wieder auf den weg zu ihrem zuhause. missmutig überlegt sie seit dem wem sie nun ihre ganzen reichtümer schenken solle um doch noch ihr druckerzeugnis zu erhalten...
und? warst du schon auf der wiesn?